Roboter entlasten Pflegekräfte auf dem Land

Die Anzahl an pflegebedürftigen Personen wächst stetig, wodurch der sich der Mangel an Pflegekräften verschärft. Telepräsenzroboter könnten die Lücke füllen, indem sie demente Personen im Alltag begleiten. Feldversuche sollen die Machbarkeit und der Mehrwert der Roboter in der Pflege untersuchen.
Telepräsenzroboter sind ausgestattet mit Display, Mikrofon und Webcam, wodurch sie eine Überwachung von pflegebedürftigen Personen ermöglichen. Gleichzeitig können Pflegekräfte und Angehörige sich mittels Videoübertragung mit den Dementen unterhalten und durch den Alltag leiten. Die Roboter entlasten Pflegepersonal und pflegende Angehörigen – außerdem können erkrankte Menschen länger in den eigenen vier Wänden leben.

Das Projekt „RoboLand“ ist an der Hochschule Fulda und Hochschule Bonn-Rhein-Sieg angesiedelt. In vier Feldversuchen erforschen die Wissenschaftler nun, ob die Einbindung der Telepräsenzroboter in der häuslichen Pflege die versprochenen Vorteile bringen oder welche Verbesserungen gemacht werden können.

Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung