Zehn vielversprechende deutsche KI-Start-ups

Die Internetseite deutsche-startups.de hat zehn KI-Start-ups aus Deutschland aufgelistet, die viel Potenzial haben sollen. Dabei sind unter anderem die internationale Foto-Community EyeEm. Die Berliner Firma setzt bei der Bilderkennung voll auf Künstliche Intelligenz und bietet seinen Usern die Möglichkeit mit den eigenen Bilder ganz einfach Geld zu verdienen.

Das Start-up Micropsi Industries kommt ebenfalls aus Berlin und ist “auf die Herstellung und den Vertrieb von Software-Lösungen aus dem Bereich künstlicher Intelligenz spezialisiert”. Das Hauptprodukt “mi Machine Learning Core” etwa ist in der Lage, Muster in unstrukturierten (Live-)Daten zu erkennen und so zu analysieren.

Im medizinischen Bereich tummelt sich die Firma xbird, das auch in Berlin ansässig ist. Auf Ihrer Website schreibt die Firma, dass sie bis zum Jahr 2020 eine Millionen Leben retten möchte. Das ist eine Ansage. Möglich werden soll das durch eine Analyse von Bewegungsdaten aus dem Smartphone. Mit diesen Daten will xbird eine bessere Früherkennung von Krankheiten erreichen.

Die gesamte Liste findet Ihr hier:

deutsche-startups.de

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Interview mit Mobileye-Gründer

In der Euro am Sonntag ist ein sehr lesenswertes Interview mit Amnon Shashua erschienen. Shashua ist Informatik- Professor an der renommierten Hebräischen Universität Jerusalem und einer der führenden Experten für künstliche Intelligenz. Außerdem ist er einer der beiden Gründer des Unternehmen Mobileye, dass Intel für 15 Milliarden Dollar kaufen möchte. Die israelische Firma ist führend bei intelligenten Technologien, mit denen selbstfahrende Autos ihre Umwelt erkennen und arbeitet unter anderem mit BMW und früher mit Tesla zusammen.

Zum Interview

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Meinungsfreiheit gilt nur in Grenzen der Verfassung

Interview mit Professor Rolf Schwartmann, Leiter der Kölner Forschungsstelle Medienrecht, Technische Hochschule Köln

AGEV: Beim US-Präsidenten-Wahlkämpfen spielen die sozialen Medien eine immer größere Rolle. Mittlerweile werden offenbar auch gezielt Falschmeldungen verbreitet, um den politischen Gegner zu verunglimpfen. Außerdem sollen Datenfirmen genaue Daten über politische Vorlieben aus Facebook-Profilen gewonnen haben, um so Wähler ganz gezielt anzusprechen. Ist so etwas auch in Deutschland zu befürchten?

Schwartmann: Die Parteien werden im Rahmen des Zulässigen Social Media im Wahlkampf nutzen. Dagegen ist nichts einzuwenden. Ich glaube aber auch, dass unabhängig davon und ohne Mitwirkung der Parteien Missbrauch mit gezielten Falschmeldungen betrieben werden wird.→ weiterlesen

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Demokratie in Zeiten von Big Data und Fake-News

Wir hinterlassen heute überall Daten. Sich der Erfassung zu entziehen, ist unmöglich geworden. Private Firmen und Staaten wissen dank der intelligenten Verknüpfung von Daten immer mehr über uns. Die gezielte Einflussnahme in Internet und den sozialen Medien ist dabei nur eine Gefahr für unsere Freiheit. Die Schattenseite der Digitalisierung ist die totale Überwachung.→ weiterlesen

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Ist Künstliche Intelligenz wirklich gefährlich?

Stephen Hawkin, Elon Musk, Bill Gates und viele andere warnen vor den Gefahren durch künstliche Intelligenzen. Eine unkontrollierte Forschung könnte dazu führen, dass wir Menschen zuerst unsere Jobs verlieren und dann immer anhängiger von intelligenten Computern werden. Manche sehen sogar das Ende des Menschen, wenn die von uns geschaffen Maschinen uns nicht mehr brauchen. Eine Studie der renommierten Stanford University, die bereits im September 2016 veröffentlicht wurde, sieht das ganz anders: „Im Gegensatz zu den fantasievolleren Voraussagen in der Laienpresse, hat die Studiengruppe keinen Anlass zu der Besorgnis gefunden, dass KI eine unmittelbare Bedrohung der Menschheit ist. Bisher sind keine Maschinen mit selbst-verstärkenden Langzeitzielen und -Absichten entwickelt worden, und sie werden wahrscheinlich auch in der nahen Zukunft nicht entwickelt werden.“

Weiteres dazu findet Ihr im Blog spektrum.de

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Künstliche Intelligenz gewinnt gegen Poker-Profi

Das Portal „Forschung und Wissen“ berichtet darüber, dass es einer künstlichen Intelligenz mit dem Namen „DeepStack“ erstmals gelungen ist, im Pokerspiel Texas Hold’em gegen Profispieler zu gewinnen – und zwar durch Intuition. Nach Schach, Go ist nun auch Poker als Domäne menschlicher Überlegenheit gefallen. (Bildnachweis: pixabay.com)

Hier geht es zu ganzen Story

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Roboterunfall vor Gericht

Der Witwer einer US-Amerikanerin, die durch einen Roboterunfall getötet wurde hat fünf Unternehmen verklagt, die seiner Ansicht nach für den Tod seiner Frau verantwortlich sind. Die Frau hatte in Jahr 2015 Wartungsarbeiten an einem abgeschalteten Industrieroboter durchgeführt. Der Roboter wurde plötzlich aktiviert und verletzte die Technikerin so sehr am Kopf, dass diese verstarb.

Laut Anklage haben die Hersteller und Betreiber des Roboters zu wenig für die Sicherheit der Maschine getan. Deshalb soll der Witwer Schadensersatz erhalten. Da ein solcher Unfall auch schon einmal in einem VW-Werk in Deutschland passiert ist, gibt es Forderungen nach gesetzlichen Regeln für Roboter und Künstliche Intelligenzen. (Bildnachweis: pixabay.com)

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SXSW-Konferenz – KI im Kampf gegen Krebs

Vom 10. bis 19. März findet in Austin, Texas die jährliche Kreativ-Konferenz South by Southwest (SXSW) statt. Hier werden zehn Tage lang kreative Konzepte für die Zukunft diskutiert. Neben Virtual Reality und Autonomen Fahren steht in diesem Jahr auch das Thema Künstliche Intelligenz im Gesundheitsbereich im Fokus. Ex-Vizepräsident Joe Biden, dessen Sohn vor zwei Jahren an Krebs gestorben ist, berichtete von seiner Initiative, deren Ziel es ist die Zusammenarbeit in der Krebsforschung zu fördern. Dazu werden Datenbanken aufgebaut und mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz ausgewertet. Sein Traum ist ein Welt ohne Krebs, sagte Biden.

In der Gen-Technik setzen Firmen wie Amgen ebenfalls verstärkt auf Künstliche Intelligenz. Roxanne Kunz, Senior Scientist bei Amgen erläuterte neue Verfahren der Mustererkennung mit denen die Entwicklung neuer Wirkstoffe deutlich beschleunigt werden kann.

Weitere Infos unter Handelsblatt

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